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Interview mit Dennis Ahler

Erstellt am 24. April 2020 um 11:35 Uhr

Derzeit erleben wir alle eine ungewöhnliche, noch nie dagewesene Zeit mit großen Einschränkungen im privaten, beruflichen wie auch sportlichen Bereich.

Interview zur aktuellen Situation mit Dennis Ahler.

Wie hältst du dich derzeit fit, wie betrifft dich die aktuelle Zeit persönlich?

Also ich gehe derzeit normal arbeiten und mein Arbeitsalltag läuft fast wie gewohnt weiter. Da allerdings die Freizeitaktivitäten durch Corona sehr eingeschränkt sind, habe ich mich zu Beginn der Krise entschieden, jede Woche einen individuellen Trainingsplan zu erstellen. Ich trainiere viel auf einem Crosstrainer oder gehe laufen. Momentan absolviere ich fünf bis sechs Einheiten pro Woche und versuche meine Fitness bis zur Rückkehr auf den Platz, deutlich zu verbessern.

Wie ist deine Einschätzung? – Was wäre für dich ein Szenario die Saison 19/20 zu beenden?

Ich denke bzw. hoffe, dass es evtl. im Mai weitergehen könnte. Ein Saisonabbruch oder die restlichen Spiele im Sommer durchzuziehen fände ich aber nicht so toll und würde für eine andere Variante plädieren. Auch wenn es etwas skurril klingt, wäre ich für die Einführung von Playoffs. Beispielsweise einfach die ersten und letzten 4-6 Teams in Hin- und Rückspielen gegeneinander antreten lassen, um so Auf- bzw. Abstieg auszuspielen. Eine hundertprozentig faire Lösung für alle gibt es nicht, aber so hätten es zumindest alle Mannschaften in der eigenen Hand und könnten bspw. ihren aktuellen Aufstiegsplatz verteidigen oder diesen noch erobern.

Was fehlt dir durch den Wegfall des Spiel- und Trainingsbetriebes am meisten?

Am meisten fehlt mir natürlich das Spiel mit dem runden Leder. Beim Trainings- bzw. Spielbetrieb trifft man fast täglich seine Mannschaftskameraden bzw. Freunde. Dieses Zusammentreffen mit den Teamkameraden bzw. den anderen Personen rund um den Verein fehlt schon sehr.

Was verbindest du mit der Spvgg Cochem?

Seit weit mehr als 20 Jahren bin ich nun als Spieler und auch als Trainer bei der Spvgg aktiv, daher ist die Spvgg wie eine zweite Familie für mich. Während dieser langen Zeit sind viele wichtige Kontakte und vor allem Freundschaften entstanden. Neben einigen sportlichen Rückschlägen, durfte ich auch zahlreiche sportliche Highlights miterleben.

Diese Ereignisse und das Gemeinschaftsleben innerhalb der Spvgg hat mich auch in meiner persönlichen Entwicklung unterstützt und weitergebracht.

 

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