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Interview mit Marc Rottstock

Erstellt am 10. Mai 2020 um 12:22 Uhr

Interview zur aktuellen Situation mit Marc Rottstock:

Der Corona-Virus verändert quasi alle täglichen Abläufe enorm. Wie betrifft dich die aktuelle Situation persönlich und wie hältst du dich derzeit fit?

Ich halte mich durch ein zwölfwöchiges Fitnessprogramm (aktuell befinde ich mich in der sechsten Trainingswoche) namens Freeletics fit. Anstatt mit Ball, wird mit seinem eigenen Körpergewicht trainiert. An den Wocheneden steht wandern oder Fahrrad fahren auf der Agenda. Die aktuelle Situation ist für uns alle nicht leicht, daher bin ich persönlich froh darüber, dass sich beruflich bei mir nicht so viel geändert hat und ich weiterhin Vollzeit arbeiten gehen darf. Aufgrund der getroffenen Corona Maßnahmen wie Grenzkontrollen und Fahrplanänderungen der Deutschen Bahn ist mein Arbeitsweg etwas zeitaufwendiger geworden.

Die Tendenz des Fußballverbands geht in Richtung Saisonabbruch. Was hältst du davon bzw. wie würdest du die Saison 19/20 beenden? 

In der aktuellen Situation kann ich mir nicht vorstellen, dass wir in diesem Jahr noch ein Pflichtspiel bestreiten werden. Deshalb finde ich es sehr schwierig eine Entscheidung für die Saison 19/20 zu treffen. Ich persönlich wünsche mir, dass wir die Saison 19/20 im März zu Ende spielen können und die Saison 20/21 nicht stattfindet. Sollte ein Spielbetrieb in diesem Jahr möglich sein, wäre ein Saisonabbruch und der Beginn einer neuen Spielzeit für alle Vereine am sinnvollsten.

Es könnte ja bald mit einem eingeschränkten Trainingsbetrieb weitergehen. Was vermisst du am meisten am regelmäßigen Spiel- und Trainingsbetrieb?

Alles was man mit dem Sport Fußball verbindet. Emotionen, Leidenschaft, Freundschaften, Kampf, Teamgeist, Erfolge etc. Am meisten fehlen mir aber die Heimspieltage und der Kontakt zu meinen Teamkollegen und Vereinsmitgliedern.

Derzeit erleben wir alle eine ungewöhnliche, noch nie dagewesene Zeit mit großen Einschränkungen um privaten, beruflichen wie auch im sportlichen Bereich.

Was verbindest du mit der Spvgg Cochem?   

Cochem ist mein Heimatverein, in dem ich groß geworden bin. Ich verbinde mit diesem Verein viele schöne Momente als Spieler und Trainer. Wir haben in Cochem eine super Anlage und sind auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt. Ich bin dem Verein sehr dankbar für die gute Arbeit, die in den letzten zehn Jahren geleistet wurde und möchte mich über diesen Weg bei allen Vereinsmitgliedern bedanken, die in der aktuellen Situation für uns aktiv sind. Bleibt bitte alle Gesund und passt auf euch auf. Wir sehen uns auf dem Sportplatz.

 

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