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Remis im Heimspiel gegen Hausbay-Pfalzfeld

Erstellt am 16. Mai 2022 um 15:43 Uhr

2:2 in der Nachspielzeit: Cochem gleicht gegen Hausbay spät aus

In der Fußball-Bezirksliga Mitte trennten sich die die Spvgg Cochem und die SG Hausbay-Pfalzfeld/Braunshorn/Bickenbach letztlich gerecht mit einem 2:2 (0:1).

Cochems Goalgetter Julian Schmitz traf in der vierten Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich, seine 21. Bude in der laufenden Spielzeit. Cochem büßte einen Rang ein, ist nun nur noch Sechster. Für die guten Hunsrücker ändert sich wenig, man bleibt Viertletzter und damit „über dem Strich“ da sich zeitgleich die SG Treis-Karden und der TuS Rheinböllen mit 1:1 trennten.

Hausbay Torwart Fabian Feldenz (vorne), der normalerweise das Tor der B-Nord-Reserve hütet, machte ein gutes Spiel in Cochem. In der vierten Minute der Nachspielzeit kassierten er und sein Kapitän Stefan Stroschein (rechts) den Ausgleich zum 2:2 durch Cochems Goalgetter Julian Schmitz.

„Wir hätten bis zur Pause das 2:0 oder sogar das 3:0 nachlegen müssen“, meinte Hausbays Coach Mirko Bernd nach Spielschluss. Und er lag mit dieser Einschätzung goldrichtig. Denn sein gut eingestelltes Team ließ die Cochemer, die in den letzten Wochen wieder richtig Fahrt aufgenommen hatten, kaum zur Entfaltung kommen. Lediglich Fabian Müllens clevere Aktion stand zu Buche, als er eine Lars-Johann-Flanke mit der Brust gen langes Eck abtropfen ließ, doch Aushilfskeeper Fabian Feldenz war schnell unten, patschte das Leder zur Seite weg und entschärfte die Situation blendend (27.).

Umso effektiver waren die Gäste zunächst vor dem Moselaner Gehäuse. Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Leo Wilhelm mit Schnitt zum Tor auf Mittelstürmer Niklas Schneider, der einköpfen durfte (38.). Wenig später war es erneut Schneider, der einen nicht optimal ausgespielten Konter knapp neben die Kiste setzte (44.). Die Königin der Chancen versemmelte dann keine 60 Sekunden später Rechtsaußen Marvin Vogt. Nach dem Zuspiel des fleißigen Balleroberers Kai Wickert ließ er völlig blank stehend jegliche Konsequenz vermissen bis er entscheidend stehend jegliche Konsequenz vermissen bis er entscheidend gestört werden konnte (45.).

In der folgenden Halbzeitpause schien Cochems Trainer Nikolai Foroutan dann Gehör bei seinen Mannen gefunden zu haben, Cochem begann vermehrt zu drücken. Und man hatte Chancen. Kapitän Yannick Heidgers Kopfball landete knapp neben dem Tor (49.), Schmitz‘ Kopfball wurde Beute von Torwart Feldenz (63.) und Lars Johanns 25-Meter-Geschoss zischte dünn am langen Pfosten vorbei (66.). So war es dann auch irgendwann nicht mehr verwunderlich, dass Cochem ausglich. Der eingewechselte Moritz Johann wurde leicht abseitsverdächtig, aber mustergültig auf die Reise geschickt und schob zum 1:1 ein (75.). Bald darauf traf der gleiche Spieler nach einem Solo von Andre Röser den Torwinkel – allerdings nur von außen (78.).

Aus dem viel besungenen „Nichts“ dann die erneute Gästeführung. Alex Merg fand diagonal Paul Vollrath, der es nach starker Ballmitnahme Schneider gleichtat und ebenfalls sein elftes Saisontor erzielte, Hausbay führte 2:1 (82.). Cochem rannte danach weiter an und mit der letzten Aktion traf Schmitz im Nachsetzen nach einem Eckstoß zum irgendwie doch verdienten 2:2-Ausgleich. Der junge Schiedsrichter Niklas Breiling aus Ruwertal pfiff die Partie sodann direkt ab.

Foroutan fand: „Hausbay wird das sicherlich als Niederlage empfinden. Wenn man es fair betrachtet, ist der Punkt für uns aber sehr verdient. Da investierst du fast 60 Minuten, um den Ausgleich zu erzielen und bekommst postwendend das 1:2. Normalerweise kommst du dann nicht mehr zurück. Deswegen war das 2:2 umso wichtiger.“ Hausbays Bernd ordnete alles schnell ein und wusste vorausblickend: „Ich bin ein Freund davon, dass man immer noch einmal eine Chance bekommt am Ende, wenn man dran glaubt, so ging es Cochem heute. Die Mannschaft in der Kabine ist jetzt im ersten Moment enttäuscht, das ist doch klar. Aber ich bin sicher, dass sie sich schnell über den Punkt und vor allem die Leistung freuen kann. So gut wie heute haben wir in Cochem noch nicht gespielt, seit ich hier Trainer bin.“

Von Sascha Wetzlar

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