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Spvgg Cochem vs. SG Viertäler Oberwesel 0:0

Erstellt am 03. Mai 2022 um 11:36 Uhr

Cochem gegen Oberwesel: Beide Trainer können mit Nullnummer leben

Am 29. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte trafen sich im Cochemer Moselstadion zwei alte Bekannte: Die Spvgg Cochem hatte die SG Viertäler Oberwesel zu Gast. Obwohl beide Teams bei aktuell noch sieben (Cochem) beziehungsweise fünf (Oberwesel) ausstehenden Begegnungen weder mit der Meisterschaft noch mit dem Abstieg etwas zu tun haben, sahen die wenigen Zuschauer eine ansehnliche Partie, der nur das Salz in der Suppe fehlte – die Tore. Das Spiel endete 0:0-Unentschieden.
Mit jetzt 44 Punkten rangiert der Gast vom Rhein weiter auf Tabellenplatz fünf, während die Moselaner mit 39 Zählern einen Rang dahinter liegen, durch den Punktgewinn aber die SG Vordereifel überflügelt haben und so wieder bestes COC-Team sind. Gästetrainer Peter Ritter zeigte sich nach dem Schlusspfiff hochzufrieden. „Durch das gerechte Unentschieden konnten wir Cochem nach einem Spiel, das anfangs von hohem Tempo bestimmt war, später dann mehr so in Richtung Schlagabtausch ging, auf Abstand halten“, äußerte er sich.
Sein Gegenüber Nikolai Foroutan war auch nicht unzufrieden und sagte: „Mit Oberwesel hatten wir einen physisch sehr starken Gegner, der schon einige Kanten in seinen Reihen hat. Froh bin ich über unsere stabile Defensive. Vorne haben wir unser Ding nicht gemacht, deshalb kann und muss ich mit dem einen Punkt leben.“
Oberwesel legte nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Gregor Demmer aus Trier, der an diesem Abend ein leichtes Amt hatte, gleich mächtig los. Wurde dabei das ein oder andere Mal auch eingeladen von einigen leichtfertigen Cochemer Fehlpässen im Mittelfeld. Ein Standard war es dann, der erstmals etwas Gefahr vor dem von Patrice Sesterhenn gehüteten Cochemer Kasten heraufbeschwor. Den haarscharf von Maximilian Engel getretenen Eckball verpassten aber alle seine Mitspieler (6.).
Fortan entwickelte sich ein munteres Spielchen auf beiden Seiten. Wirklich erwähnenswert blieben jedoch nur drei Szenen. Zuerst hämmerte Oberwesels Chris Jäckel die Kugel aus gut 25 Metern knapp über das Torgebälk (21.), dann machte es ihm Andreas Nicolay auf der anderen Seite nach. Seinen Hammer wehrte Gästekeeper Sebastian Hanß zur Ecke ab (28.). Wenig später traf Cochems Fabian Müllen aus spitzem Winkel nur das Außennetz (31.) Nach dem Pausentee fand Cochem zunächst besser ins Spiel, hatte mehr Spielanteile und wirkte torgefährlicher. Die beste Torchance beschwor Torjäger Julian Schmitz herauf, als er sich im Straftraum bis zur Seitenlinie durchtankte, Rachad Moussa Adamou sein Zuspiel aber freistehend vor dem leeren Tor nicht richtig erwischte. So landete der Ball in den Händen von Hanß. Große Chance vertan (48.).
Es folgte nun der bereits von Peter Ritter erwähnt Schlagabtausch, Wirklich brauchbare Ergebnisse blieben jedoch Mangelware. Der letzte Pass in die Spitze fehlte. Wie beispielhaft in der 81. Minute, als Oberwesels Angreifer Johannes Lehré zwei Cochemer im Strafraum stehen ließ, es jedoch nicht zum krönenden Abschluss kam. Die letzte nennenswerte Aktion des Spiels geschah dann in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Freistoß für Cochem am linken Strafraumeck. Der Ball von Nicolay fand aber in Torwart Hanß seinen Meister (90.+2).

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